Schon vor einiger Zeit haben wir im chor pro musica graz die Planung für dieses großartige Projekt begonnen.
Während des ersten Lockdown im Frühjahr 2020, als wir unser Frühjahrsprojekt absagen mussten, und dann im Sommer haben wir diese intensiviert, so dass wir uns zu Saisonbeginn eigentlich für viele verschiedene Situationen gut gerüstet sahen.
Von den ersten Verschärfungen Ende Oktober haben wir uns nicht entmutigen lassen, aber Probenverbot und Veranstaltungsbeschränkungen haben uns schlussendlich gezwungen, unser Konzert für heuer abzusagen.
Wir hoffen sehr, dass wir unser Projekt 2021 auf die Bühne bringen können!

 

Sie sind im selben Jahr geboren, ihre Geburtsorte liegen nur 130 Kilometer von einander entfernt und trotzdem: Bach aus Eisenach und Händel aus Halle an der Saale sind sich zu Lebzeiten nie begegnet. Eine letzte Gelegenheit hätte sich 1750 ergeben können, aber als Händel – nach einer schweren Verletzung bei einem Kutschenunfall – verspätet im September in seiner Geburtsstadt eintraf, war Bach im nahegelegenen Leipzig ein paar Wochen vorher „am 28. Julius 1750, des Abends nach einem Viertel auf 9 Uhr, im sechs und sechzigsten Jahre seines Alters, auf das Verdienst seines Erlösers sanft und seelig verschieden“. Dann eben eine Begegnung 2020, musikalisch – mit zwei der großartigsten Werke der Musikgeschichte!


J. S. Bach: Magnificat in D, BWV 243
G. F. Händel: Messiah, HWV 56, 1. Teil

Eigentlich geplant für Dienstag, 08.12.2020 (Mariä Empfängnis), 17 & 20 Uhr, Stefaniensaal Graz
Auf Grund der Covid-19-Maßnahmen auf 2021 verschoben

Miriam Kutrowatz & Tanja Vogrin/Sopran
Markus Forster/Altus, Gernot Heinrich/Tenor, Markus Volpert/Bass

Neue Hofkapelle Graz
chor pro musica graz

Konzertmeisterin: Lucia Froihofer
Gesamtleitung: Gerd Kenda

Sujet: Lilium candidum, „Madonnenlilie“, © Composer - stock.adobe.com